Oktober 2026. Sechs Frauen aus Kreuzberg erzählen von ihren Erfahrungen, Erinnerungen und besonderen Momenten, die ihr Leben geprägt haben. Entstanden sind daraus eindrucksvolle Porträts, eine Ausstellung und ein rund 20-minütiger Film. Initiiert wurde „Was von uns bleibt“ von Projektleiterin Susi Hape mit Künstlerin Sophia Emmerich und weiteren Engagierten aus dem Umfeld von Wassertor e.V. Seit Kurzem kann man das Projekt mit den Porträts und dem Film online unter https://was-von-uns-bleibt.de entdecken.
Im Mittelpunkt von „Was von uns bleibt“ stehen sechs Nachbarinnen aus Kreuzberg. Sie erzählen von persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen, von Liebe und Verlust, besonderen Begegnungen, vom Älterwerden und davon, was sie über die Jahre geprägt hat.
Über mehrere Monate wurden die Frauen interviewt, fotografiert und filmisch begleitet. Daraus entstanden eine fotografische Porträtreihe und ein rund 20-minütiger Kurzfilm. Das Projekt verfolgt das Ziel, älteren Menschen und ihren Geschichten mehr Sichtbarkeit zu geben und die Porträtierten selbst erzählen zu lassen, was ihnen wichtig ist.
Bereits am 23. April 2026 feierten die Ausstellung und der Film im CLB Berlin im Aufbau Haus am Moritzplatz ihre Premiere. Großformatige Porträts und persönliche Zitate gaben Einblicke in ganz unterschiedliche Lebenswege und Lebenswelten.
Mit der neuen Website sind die Porträts und Geschichten nun dauerhaft über den Wassertorkiez hinaus zugänglich. Unter https://was-von-uns-bleibt.de gibt es neben den Fotografien und dem vollständigen Film auch Rückblicke auf die Ausstellungseröffnung und Infos zur Entstehung und zur Umsetzung.
Entstanden ist „Was von uns bleibt“ im Rahmen des Projekts „Gitti & Gerda – Gemeinsam weniger einsam“ von Wassertor e.V., das ältere Menschen zusammenbringt, Raum für Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten schafft und auf diese Weise Einsamkeit im Alter entgegenwirkt. Gefördert wird das Projekt über das Quartiersmanagement Wassertorplatz im Programm Sozialer Zusammenhalt. Zudem kann für das Projekt gespendet werden.
