Mai 2024. Seit dem Abschluss der Umgestaltung bietet der Quartierspark an der Ecke Ritter-/Lobeckstraße tolle Aufenthaltsmöglichkeiten. Hier lässt es sich angenehm sitzen und Kinder finden immer etwas Interessantes zum Spielen und Entdecken. Langweilig wird es nicht.
Schönstes Frühlingswetter und frühsommerliche Temperaturen laden im Quartier dazu ein, Tage und Abende an der frischen Luft zu verbringen. Mittlerweile geht das ganz besonders gut auch im nördlichen Teil des Quartiers – mit dem neu gestalteten Quartierspark an der Ecke Ritter-/Lobeckstraße. Am 7. Mai wurde der Park offiziell eröffnet. Im Park ist es so schön grün und ruhig, dass man ganz vergisst, sich mitten in der Großstadt zu befinden.
„Alles neu macht der Mai“ kann das Fazit für die Jakobikirchstraße nach deren Umgestaltung lauten: Die zentrale Verbindungsachse zwischen Jakobikirchhof (momentan im Umbau) und Ritterstraße ist jetzt breiter und barrierefrei; an den Rändern befinden sich Bänke und Fahrradabstellmöglichkeiten. Auch über die Querverbindung zwischen Alexandrinen- und Lobeckstraße hat man eine schnelle, autofreie Abkürzung und kann angenehm schlendern.
Viele Möglichkeiten zum Rumtollen und Entdecken bieten neu gestaltete Spielflächen, die sich zwischen den Wegen befinden: Es gibt unter anderem eine große Spiellandschaft mit großem Kletternetz, mehrere Schaukeln und Wippen, einen Sandkasten-Wasserspielplatz und einen Motorikparcours mit zwei Trampolinen. Erwachsene können ihren Jüngsten auf den Bänken beim Spielen zuschauen und an sonnigen Tagen eine angenehme Zeit im Schatten der Bäume verbringen. Sehr gut sitzt man auch am aufgehübschten Brunnenplatz mit künstlerisch gestaltetem Community-Brunnen. Symbolisch steht er – mit Begriffen in verschiedenen Sprachen – für Freundschaft, Toleranz und friedliche Nachbarschaft. Abwechselnd sprüht hier Wasser aus den Stelen, manchmal gemeinsam, und so entsteht ein tolles Wasserspiel.
Die bauliche Umgestaltung des Quartiersparks Ritter-/Lobeckstraße fand in der Zeit von April 2022 bis Dezember 2023 statt – mit einer Planungsphase im Rahmen des Projekts schon ab Anfang des Jahres 2019. Eine Förderung erfolgte über das Berliner Programm für Nachhaltige Erneuerung (BENE) mit Kofinanzierung durch Mittel der Europäischen Union (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung) und des Landes Berlin. Bauherr war das Straßen- und Grünflächenamt des Bezirks.



