Wiedereröffnung des Café- und Aufenthaltsbereichs im Zentrum Gitschiner 15 nach umfassender Umgestaltung

August 2025. Kräftig gewerkelt wurde in den vergangenen Wochen in der Gitschiner Straße 15. Der Café- und Aufenthaltsbereich mitsamt Küche im Erdgeschoss des Zentrums Gitschiner 15 wurde dank einer Förderung durch das Programm Sozialer Zusammenhalt umfassend umgestaltet und neu ausgestattet. Nachdem jetzt alles in neuem Glanz erstrahlt, fand am Mittwoch, den 6. August, eine offizielle Wiedereröffnung mit kleiner Feier statt.

Ralf Hirsch, der Gebietsbeauftragte für das Quartiersmanagementgebiet Wassertorplatz in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen führte aus, dass es sehr bemerkenswert sei, in welch kurzer Zeit die Umgestaltungsmaßnahmen geplant, durchgeführt und zum Abschluss gebracht wurden. Möglich sei dieses Tempo nur durch das sehr gut funktionierende Netzwerk im Quartier gewesen. Neben dem Senat, dem Bezirk und dem QM haben auch Partner aus dem Kiez, wie das Mehrgenerationenhaus Wassertor, das Vorhaben zur Umgestaltung der Einrichtung unterstützt.

Anerkennende Worte für die allseits hervorragende Zusammenarbeit hatte bei der offiziellen Wiedereröffnung einleitend Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann. Ihr Dank ging insbesondere auch an die Evangelische Kirchengemeinde vor dem Halleschen Tor, Trägerin der Einrichtung, und die vielen dort ehrenamtlich Engagierten. An Orten wie dem Zentrum Gitschiner 15 zeige sich, dass wir im Kiez füreinander da sind und niemand im Stich gelassen wird – auch in schwierigen Zeiten.

Bei den Umgestaltungen hatten Architekt Elis Ollero ( @uncon.studio) und Romme Staschik, der für die Ausführungen zuständig war, auf Barrierefreiheit und Berücksichtigung von Aspekten des Denkmalschutzes geachtet. Der umgestaltete Aufenthaltsbereich präsentiert sich jetzt großzügiger, die neu angeschafften Tische sind aus recyceltem Plastik aus dem Meer und die neue Durchreiche ermöglicht eine schnelle Verbindung vom Aufenthaltsbereich zur Küche. Sämtliche Installationen in der Küche wurden generalüberholt und neue Herd- und Elektrogeräte angeschafft.

Gespannt warteten alle darauf, als nach den Grußworten Cornelia Tietz, Leitung des Zentrums Gitschiner 15, den Schlüssel im Türschloss umdrehte und der Blick auf die neuen, aufgewerteten Räumlichkeiten des Tages-Treffpunkts frei wurde. Marita Leßny, Vorsitzende des Gemeindekirchenrats, und Christiane Pförtner von der Kirchengemeinde erläuterten und zeigten, wie die Geschichte des Zentrums Gitschiner 15 vor 25 Jahren begonnen hatte. Aus dem damaligen Fabrikgebäude hat sich das heutige Begegnungszentrum mit vielfältigen Angeboten entwickelt, in dem alle Menschen willkommen sind.

Für die Umgestaltungsmaßnahmen in Aufenthaltsbereich und Küche im Erdgeschoss der Begegnungsstätte wurden aus dem Förderprogramm Sozialer Zusammenhalt Fördermittel in Höhe von 200.000 Euro eingesetzt. Der Umsetzungsprozess begann im August 2024. Für Ausstattungsergänzungen im Obergeschoss, mit unter anderem neuem Mobiliar, sind bis Ende des Jahres weitere 50.000 Euro eingeplant.

Nach dem offiziellen Teil der Wiedereröffnung konnten die Gäste die neu gestalteten Räume weiter in Augenschein nehmen und die neue Aufenthaltsqualität auf sich wirken lassen. Während im Hof der Grill angefeuert wurde, bereitete das Team des Tageszentrums in der modernisierten Küche weitere Speisen zu. Die Bandbreite der Genüsse reichte von deftigen Speisen mit Fleisch mit Wurst bis hin zu vegetarischen Würsten, Salat und Halloumi-Burgern.

Schon jetzt darf man sich einen Termin für eine weitere Feier im Zentrum Gitschiner 15 im Kalender notieren: Für Montag, den 17. November, ist ab 13 Uhr ein gebührendes Programm zum 25-jährigen Jubiläum der Einrichtung geplant. Auch der hauseigene Chor „Different Voices“ wird an diesem Nachmittag einen Auftritt haben. Gegründet wurde er im Jahr 2006 von der bekannten Chorleiterin, Soul- und Jazzsängerin Jocelyn B. Smith, die ihn zudem über viele Jahre anleitete.